

1957 geb. in Nürnberg
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München
Diplom der Bildhauerei bei Prof. Eduardo Paolozzi
Gemeinschafts- und Einzelausstellungen im In- und Ausland
AKTIONEN
ab 1983 Kurzfilme, GD.
Valie Export, "Künstlerwerkstätte Lothringerstraße" Prof. Daniel Spoerri,
"Schlachthof Live", Bayer. Rundfunk, München
5. internationales Festival des Jiddischen Liedes in Fürth - Bayer.Rundfunk
"Kunstpreis Nürnberger Nachrichenten `97"
ÖFFENTLICHE ANKÄUFE
"Stele", Roth "Schütze und Apfel" Rednitzhembach, "Geflügeltes Fahrrad" Rothsee, "Säule der Gesellschaft" Büchenbach, "Gaukler" - Brunnen Roth, "Dauerläufer" Geo-Skulp-Tour 2000 Georgensgmünd "Nadlewy..." Skulpturenmuseum Piotrokow Polen, "Sitzende" Gymnasium Hilpoltstein "Schatten" Exulantendenkmal Kammerstein
AKTIVITÄTEN
Gründungsmitglied Collage München, Gründung der Galerei FOE München, Symposien in In- und Ausland, BBK- Mitglied- Ausstellungskommision






- eine, die den Tag begrüßt und die Nacht hinter sich läßt.
- eine, die das Wasser sieht und unter sich läßt.
- eine. die den Zug hört und über sich läßt.
- eine, die was auszusitzen hat, eine Sitzenbleibende
"Sitzende"
Gedanken zum historischen sieh-dich-für Platz: Von der Ferne sollen die Platte und die Figur dekungsgleich erscheinen, beim näherkommen werden die als zwei eigenständige Elemente erkennbar. Beide Skulpturen verbinden sich durch das Wasser, dem Symbol des Lebens. Der Asylsuchende tanzt vor Freude über sein vermeintliches Glück, des zeitweiligen Asyls, auf den Händen.
"Gaukler"
1997
Die Säule, als stützendes Element, nimmt einen wichtigen Platz in der Architektur
von der Antike bis zur Jetztzeit ein.
Durch Wiederverwertung von vorhandenen Rostoffen, wie Altmetall, kann die
Erde von Rohstoffausbeutung bewahrt werden,
so stellt die Idee ds Recycling eine "Stütze" unserer Gesellschaft dar.
"Säule"
Der feste Gleube und ihre besondere Mentalität prägen Kammerstein bis heute fast unbebemerkt. Die vage Erinnerung an sie gleicht daher einem Schatten, der nicht immer beachtet wird, aber dennoch stets präsent ist. Durch das Denkmal soll er in den Mittelpunkt des dörflichen Lebens gerückt werden und die Vergangenheit in Beziehung zur Gegenwart setzten. Betrachtet man das Ensemble von der Plattform aus, stellt sich der Schatten für das Auge senkrecht in das Tor und die Exulanten aus der Vergangenheit stehen mitten unter uns.
"Schatten"
2000
Der Schütze könnte Wilhelm Tell heißen. Er trägt Verantwortung für das Jetzt für die Zukunft. Hinter ihm, an seinem Ufer steht das Rathaus. Am anderen Ufer steht die Schule, die Welt der Kinder. Von denen eines den Apfel auf dem Kopf getragen hat und von denen eines Tages einige über die Brücke ans andere Ufer als Räte ins Rathaus gehen werden, -vorbei an Apfel und Schützen.
"Schütze"
1994